Hildabrötchen Rezepte

HildabrötchenHildabrötchen© Foto von Hans

Hildabrötchen

Zeit

  • Backzeit: 15 Minuten
  • Ruhezeit: 60 Minuten
  • Zubereitungszeit: 60 Minuten

Dieses Rezept ergibt

  • 50 Hildabrötchen

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Zutaten

  • 250 g zimmerwarme Butter
  • 250 g Zucker
  • 2 Eier
  • abgeriebene Schale einer Zitrone
  • 500 g Mehl
  • 125 g gemahlene Mandeln
  • 200 g Himbeermarmelade
  • 150 g Puderzucker

Utensilien

  • Rührschüssel
  • Handrührer
  • Frischhaltefolie
  • Backblech
  • Backpapier
  • Ausstecher für Linzer Taler oder ein gewellter Ausstecher von 6 cm und ein runder Ausstecher von 2 cm
  • Kuchengitter
  • Gefrierbeutel
  • Sieb

Backofenhitze

  • 175°C (Ober-/Unterhitze)

Zubereitung

Butter und Zucker mit dem Handrührer schaumig rühren. Eier und abgeriebene Zitronenschale unterrühren. Mehl und Mandeln gut mischen und unterrühren. Teig auf die Arbeitsfläche geben und rasch mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie einschlagen und für eine Stunde in den Kühlschrank legen.

Backofen aúf 175°C vorheizen. Backbleche mit Backpapier auslegen. Teig portionsweise auf wenig Mehl 5 mm dick ausrollen und mit Hilfe der Linzer Ausstecher oder des gewellten und runden Ausstechers je die gleiche Anzahl Kreise und Ringe ausstechen. Auf Backbleche verteilen und 15 min backen, bis die Ränder golden werden; die Ringe brauchen möglicherweise ein bis zwei Minuten weniger Backzeit. Auf Kuchengittern auskühlen lassen.

Himbeermarmelade glattrühren und in einen Gefrierbeutel füllen. Eine Ecke abschneiden und auf jeden Teigkreis einen Klecks Marmelade spritzen. Mit den Ringen bedecken und die Kekse großzügig mit Puderzucker bestäuben. Autor: weihnachtsplaetzchen.net

Wissenswertes über Hildabrötchen

Eine Weihnachtszeit ohne das typische Feingebäck ist für die meisten Menschen in Deutschland unvorstellbar, denn gerade durch das gemeinsame Backen mit den Kindern oder Enkeln und den Duft der frisch gebackenen Plätzchen, kommt erst die rechte Weihnachtsstimmung auf.

Besonders beliebt sind dabei die sogenannten Hildabrötchen, die je nach Region auch als Hildaplätzchen, Linzer Gebäck oder Spitzbuben bekannt sind. Auch im englischsprachigen Raum ist das Feingebäck bekannt und trägt die Bezeichnung "Hilda cookies". Die Plätzchen sind nicht nur schnell und einfach in der Zubereitung, sondern bleiben durch ihre Füllung auch die ganze Weihnachtszeit hindurch fruchtig und frisch.

Eine weitere Besonderheit liegt in der Form der Plätzchen. Sie bestehen aus zwei Teilen: einem geschlossenen Boden, der ganz nach Belieben kreisrund, in Herz- oder Blumenform ausgestochen werden kann und einem ebenso großen Deckel mit dem gleichen Motiv. Der Deckel - das Ringplätzchen - hat in der Mitte eine Öffnung, so dass die Füllung zwischen Boden und Deckel noch zu sehen ist.

Für die Füllung wird Marmelade verwendet. Ob Erdbeermarmelade oder Waldfrucht, ebenso wie Aprikosenmarmelade oder Himbeergelee, hier sind dem eigenen Geschmack fast keine Grenzen gesetzt. Nach dem Backen werden die noch warmen Böden mit der Marmelade oder dem Gelee bestrichen und das Ringplätzchen vorsichtig aufgesetzt.

Es ist anzunehmen, dass das Feingebäck auf die Königliche Hoheit Hilda von Nassau, auch bekannt unter dem Namen Hilda Charlotte Wilhelmine von Luxemburg, zurückgeht. Sie lebte als letzte badische Großherzogin in der Zeit von 1864 bis 1952 in Karlsruhe.

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